6e/6.Kl.: Stolpersteine putzen gegen das Vergessen

Geschichte vor der Haustür : Unsere 6èmes/6. Klassen waren in dieser Woche unterwegs, um Stolpersteine zu putzen und damit auch dieses Jahr das Projekt „Putzen gegen das Vergessen“ zu unterstützen.

Die 6.B hat sich den Stolpersteinen in den Straßen rund um unser neues Schulgelände Struenseescampus gewidmet. Mehr als 40 Steine haben die Schüler:innen dabei gesäubert! Als sie am Jüdischen Friedhof in unmittelbarer Nähe zur Schule neugierig durch den Zaun blickten, wurden sie für eine spontane, kleine Führung eingeladen – über diese Gelegenheit haben sich alle sehr gefreut! Die SchülerInnen haben viele Fragen gestellt, durften die Kippa ausprobieren und haben über den ältesten Grabstein gestaunt.

Die Klassen 6eA und 6eB sind mit mit ihren Lehrkräften zum Grindelhof aufgebrochen, um die dortigen Stolpersteine zu reinigen. Die Schüler:innen haben dabei viel Ernsthaftigkeit und Engagement gezeigt. Außerdem konnten sie Passanten im Rahmen einer Straßenumfrage befragen – wir sind gespannt auf die Ergebnisse! Die Menschen aus der Nachbarschaft zeigten sich sehr großzügig und freundlich und spendeten Blumen zur Verschönerung der Stolpersteine sowie Pizza für die Schüler. 

Alle Klassen haben dabei erlebt, wie wertvoll Engagement, Freundlichkeit und gegenseitiger Respekt sind. 

Im Folgenden berichten drei Schüler aus der 6eB selbst über das Projekt: 

Putzen gegen das Vergessen

Am vergangenen Donnerstag putzten die Schüler der Klasse 6.B des DFGs in den Parallelstraßen der Schule Stolpersteine. Das Projekts hieß: „Putzen gegen das Vergessen“.

Mit Schwämmen, Messingreinigern und Küchentüchern putzten wir die verschmutzten Stolpersteine. Nach dem Trocknen verzierten wir sie mit bunten Blumen. Daraufhin recherchierten die Lehrer die Lebensgeschichten der gut lesbaren Namen. Als einige Schüler zwei Stolpersteine vor einem Putzladen säuberten, wurden die zwei Angestellten aufmerksam. Sie kamen heraus und boten der Klasse neue Handschuhe an. Danach machte unsere Klasse eine kurze Pause auf einem Spielplatz, um unsere Flaschen aufzufüllen. Zum Schluss hielten wir an einem jüdischen Friedhof und bekamen spontan eine kleine Führung von einer netten Dame. 

Alle Schüler lernten etwas über die grauenvolle Zeit. Außerdem wissen wir nun, dass jeder Stein eine eigene Geschichte hat. Diese schlimmen Zeiten dürfen sich nicht wiederholen.

Gustav, Mert und Noah 

Wir danken Frau Finck, Frau Weber, Frau Martin, Herrn Filloux, Herrn Martin-Nesci für die Organisation und Begleitung der Schüler:innen.

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