Kleine Briefe, große Wirkung: Freundschaft per Stift und Papier

Unsere Fünftklässler haben zu Beginn des Schuljahres ein spannendes Briefprojekt mit einer 5. Klasse (CM 2) der Internationalen Schule Lyon im Deutschunterricht gestartet. Das kam richtig gut an: Wir haben unsere Briefe im Oktober gesammelt hingeschickt und im Januar Antworten auf Deutsch an jede*n Schüler*in erhalten. Die Aufregung war groß, wer schreibt heute noch Briefe? Unsere SchülerInnen haben sich gegenseitig die Briefe vorgelesen, was nicht immer einfach war, da die Handschriften so unterschiedlich waren. Die Brieffreund*innen berichteten über ihren Alltag in Frankreich: Wie viele Stunden Deutsch sie pro Woche lernen, dass sie mittwochs ab Mittag frei haben, welche Hobbys sie ausüben, welche Haustiere sie haben und welche Sehenswürdigkeiten es in Lyon gibt,… Wir wollen nun zu Ostern zurückschreiben und hoffen, dass sich echte Freundschaften mit den Schüler*innen der Internationalen Schule Lyon ergeben …

Dass das tatsächlich klappen kann, beweist das Briefprojekt der 6. Klasse mit der deutschen Schule in Japan, das seit einiger Zeit läuft, wir berichteten. Die Kommunikation per Brief hat den Schüler*innen großen Spaß bereitet: Sie haben viel über die japanische Schule und das Leben auf einem anderen Kontinent gelernt. Die Erfahrung, für ihre Mühe etwas Schönes zurückzubekommen, war für alle bereichernd. Besonders freut uns, dass sich einige der Schüler*innen inzwischen sogar befreundet haben und auch außerhalb des schulischen Briefprojekts den Kontakt halten!

Es lebe die interkulturelle Freundschaft!

Vielen Dank an Frau Eickhoff und Frau Weber für die Umsetzung der Projekte!

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